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Wie wirkt sich Leistungssport auf die Entwicklung von Kindern aus?

Dass sich Sport positiv auf die Gesundheit der Kinder auswirkt ist natürlich bekannt, und wird durch zahlreiche Studien belegt. Bewegung unterstützt das Herz-Kreislauf-System, verbessert den Stoffwechsel und fördert den Aufbau der Muskulatur, welche sich wiederum positiv auf den Haltungsapparat auswirkt. Die Verbesserung der Kondition und der koordinativen Fähigkeiten wirken sich günstig auf das Selbstbewusstsein aus. Das geplante und strukturierte Training fördert die Disziplin und die Konzentration.

Personen, die von Kindheit an Sport betrieben haben, lernen schon früh Ziele zu verfolgen und gehen als Erwachsener anders mit Stress und Belastungen um.

Kinder, die Sport betreiben sind zumeist leistungsfähiger in der Schule, ermüden nicht so leicht und sind konzentrierter und ausdauernder als Kinder, die sich nur wenig bewegen. Sport bewirkt, dass sich die durch das lange Sitzen in der Schule verspannten Muskeln wieder entspannen, und die Regenerationsfähigkeit verbessert wird.

Zu den vielen positiven Aspekte durch sportliche Betätigungen kommt jedoch auch der Leistungsdruck, wenn Kinder an Wettkämpfen teilnehmen.

Dieser Druck wird manchmal noch verstärkt, weil die Kinder und Jugendlichen den Eltern, Verwandten, Trainern oder Betreuern beweisen wollen, wie gut sie sind, oder weil sie Angst davor haben jemanden zu enttäuschen, wenn die Leistung nicht den Erwartungen entspricht. Dadurch verlieren die Kinder beim Wettkampf oft nicht nur den Fokus auf ihr Können sondern auch ihre Begeisterung, und sind zu sehr auf eine Platzierung fixiert. Im schlimmsten Fall führt eine derartige dauerhafte Überbelastung zu Frustration und zu vermehrter Krankheits- oder Verletzungsanfälligkeit.

Wie können Kinder vor solchen Fehlentwicklungen geschützt werden?

Wichtig ist, dass nach Wettkämpfen die emotionalen Eindrücke aufgearbeitet werden. Dabei gehören sowohl "gute" als auch "schlechte" Leistungen besprochen und analysiert. Den Kindern muss mit Wertschätzung und mit Einfühlungsvermögen begegnet werden. Es soll ihnen vermittelt werden, dass sie keine Angst vor einem Misserfolg haben müssen, und dass Leistungsdruck nicht als Belastung sondern als Herausforderung gesehen werden soll. Dazu müssen auch die Eigenwahrnehmung und soziale Kompetenzen geschult werden.

Die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen ist für Kinder zu befürworten, wenn sie ausreichend und richtig betreut werden. Es werden Charaktereigenschaften, wie z.B. ein positives Selbstwertgefühl, der Umgang mit negativen Emotionen oder die Rücksichtnahme auf andere Mannschaftskollegen erlernt.

Außerdem können die Kinder und Jugendlichen dabei lernen Strategien zu entwickeln, wie eine gute Leistung unter erschwerten Bedingungen abgerufen werden kann, was auch in der Schule bei Prüfungen und später im Beruf hilfreich ist.

 

 

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