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Was macht Samba so einzigartig?

Mit "Samba" verbinden die meisten Personen die mitreißende Musik aus Brasilien, die durch die Verwendung verschiedener Instrumente und unterschiedlicher Grundrhythmen so lebendig und vielfältig klingt.

Grundsätzlich wird die Samba-Musik im 2/4 Takt gespielt. Die einzelnen Taktschläge werden auf einer großen Trommel geschlagen, der zweite Taktschlag wird betont indem er etwas „dunkler“ gespielt wird. Bei vielen Grundfiguren bewegt man sich auf dem ersten Taktteil (höherer Ton) weiter, während man auf dem zweiten Taktteil (tieferer Ton) auf der Stelle bleibt.

"Im Takt" zu sein, ist allerdings nicht ausreichend – getanzt wird zu den Rhythmen der Samba-Musik – den kleinen Halbschlägen zwischen den einzelnen Taktschlägen - die für die Interpretation maßgeblich sind.

 

Variationen von Rhythmen (Taktschlagwerten) sind beispielsweise:

1a2 (3/4 , 1/4, 1) – z.B.: Grundschritt, Whisk, Reverse Turn, Botafogo, Volta Platzdrehung

1a2a3a4 (3/4, 1/4, 3/4, 1/4, 3/4, 1/4, 3/4) – z.B.: Travelling Voltas (rechts oder links)

SQQ (1 1/2, 1/2) – z.B.: Close Rocks, Natural Roll

QQS (1/2, 1/2, 1) – z.B.: Samba Locks

SQQQQQQ (1, 1/2, 1/2, 1/2, 1/2, 1/2, 1/2) – z.B.: Corta Jaca

SSQQS (1, 1, 1/2, 1/2, 1) – z-B.: Plait

1, 2, 3 (3/4, 1/2, 3/4) – z.B.: Three Step Turn

 

Erschwerend kommt hinzu, dass die Bewegung der Beine (Knie- und Fußgelenke – der sogenannte "Bounce") und die Belastung der Schritte nicht immer zum gleichen Zeitpunkt erfolgen.

Die Interpretation der unterschiedlichen Rhythmen und der sich daraus ergebenden verschiedenen Bewegungsabläufe sollten nicht dazu führen, dass die Choreographien mit verschiedenen Figurenfolgen wahllos "vollgestopft" werden.

Zusätzlich ist in letzter Zeit immer häufiger zu beobachten, dass Tänzerinnen und Tänzer statt des klassischen "1a2" (3/4, 1/4, 1) lediglich "SQQ" (1, 1/2, 1/2) tanzen. Dadurch verändert sich die gesamte Charakteristik der Samba, da sich die Betonung vom zweiten Taktschlag auf den ersten Taktschlag (Slow = voller Schlag) verschiebt, und die Viertelschläge durch „Quick“-Schritte (also halbe Schläge) ersetzt werden.

Kein anderer Lateintanz bietet so viele und verschiedene Möglichkeiten der rhythmischen Interpretation. Der Wechsel aus raumgreifenden und stationären Figuren oder Figuren mit und ohne Bounce-Aktion passend zur Musik ist gleichzeitig Schwierigkeit aber auch Herausforderung für die Tänzerinnen und Tänzer.

Eine abwechslungsreiche Choreographie in dem der Grundrhythmus "1a2" überwiegt, und als solcher auch erkennbar getanzt wird, macht die Samba nicht nur für Tänzer und Tänzerinnen sondern auch für die Zuseher zu einem einzigartigen Tanzerlebnis, und die Charakteristik des Tanzes bleibt erhalten.

 

 

 

 

 

 

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